Freitag, 6. Februar 2015

Frühstücksbrot

Dieses Rezept habe ich für Yvonne vom Blog Experimente aus meiner Küche aufgeschrieben und fotografiert. Jeden Freitag veröffentlicht sie ein leckeres Brotrezept, entweder ein eigenes oder von einer Gastbloggerin. Deshalb könnt ihr unter dem Label Bread Baking Friday jede Menge tolle Brotrezepte finden!





Das besondere an meinem Brot ist die Kruste, die durch das Backen in einer gusseisernen Form entsteht. Ihr braucht also einen gusseisernen Topf mit Deckel. Ich nehme einen runden Topf mit ca. 19 cm Durchmesser, ihr könnt aber auch einen ovalen Bräter nehmen, dann wird das Brot nicht ganz so hoch.
Aber nun erst mal zu Teig...

dazu braucht ihr:

  • 250g Roggen-Vollkornmehl
  • 250g Dinkel-Vollkornmehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 TL Salz
  • 125 g Quark
  • 100g Walnusskerne
  • ca. 50g Mehl zum kneten und bestäuben
  • ca. 2 EL Grieß


und so wird's gemacht:

Das Mehl in einer großen Schüssel mischen. Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und zusammen mit dem Quark und dem Salz zum Mehl dazu geben. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts vermischen und 5 Minuten weiterrühren. Ihr deckt nun die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch  ab. Dann muss der Teig an einem warmen Ort eine halbe Stunde abdeckt gehen. 

In der Zwischenzeit könnt ihr die Walnusskerne grob hacken und schonmal den Backofen auf 250 Grad Umluft vorheizen. 



Nach der halben Stunde Gehzeit rührt ihr mit den Knethaken die Walnüsse unter den Teig, deckt ihn wieder ab und lasst ihn wieder eine halbe Stunde gehen.

Wenn der Backofen heiß ist, muss der gusseiserne Topf 30 Minuten erhitzt werden. 

Nach der zweiten Gehzeit verteilt ihr die 50g Mehl auf der Arbeitsfläche, nehmt den Teig aus der Schüssel und knetet ihn nochmal ordentlich durch. Anschließend formt ihr den Teig so, dass er in euren Topf passt und schneidet die Oberseite des Brotes rautenförmig ein. Verteilt den Grieß nun auf dem Boden des Topfes, Brot in den Topf, Deckel auf den Topf und Topf in den Ofen. Das Brot wird dann bei  geschlossenem Deckel 40 Minuten gebacken, danach noch 5 Minuten ohne Deckel. 






Anschließend nehmt ihr das Brot aus der Form und lasst es eine Stunde auf dem Kuchengitter auskühlen, erst dann lässt es sich schneiden :-)




Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!





Kommentare:

  1. Braucht man unbedingt ein gusseisen topf?

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    1. Liebe Christine,
      Du kannst es auch in einem anderen ofenfesten Bräter mit Deckel versuchen. Natürlich kannst du den Teig auch normal ausbacken, allerdings wird dann die Kruste nicht so knusprig.
      Liebe Grüße

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